Interviews

AGENT! – Vom Beatjuggling zum Wireless auflegen

AGENT! – Vom Beatjuggling zum Wireless auflegen

28. August 2015

Der aus Würzburg stammende AGENT! alias Andreas Schreck hat Ende der 90er in einem der ältesten Technoclubs Europas zur Musik gefunden. Mittlerweile in Berlin lebend, tourt der DJ und Produzent pausenlos rund um dem Globus, um seinen Sound zum Besten zu geben. Ob in Asien, den USA oder in ganz Europa, der vielschichtige Sound von AGENT! Ist gefragt. Inspiriert durch seine Hip Hop Wurzeln, Funk und der Technomusik der 90er begann er 2008 mit dem Produzieren. Für die Qualität seiner Produktionen sprechen Veröffentlichungen auf Labels wie COCOON REC., DESOLAT, MOON HARBOUR und KLING KLONG. Seit 2011 kommen kontinuierlich Platten in die Stores, die AGENT! Und den Zeitgeist widerspiegeln. Sein Track „Work it“, welchen er im Sommer 2012 auf Moon Harbour veröffentlichte, erreicht die Top 3 der Beatport Tech House Charts und ist bis heute einer der meist verkauften Tracks des Labels von Matthias Tanzmann. Wir sprachen mit AGENT!

mix&scratch: Mit welchem Equipment legst du auf und was macht es für dich perfekt?

AGENT!: Ich verwende Traktor Scratch Pro 2 mit Timecode Vinyls und einen Kontrol X1. Das ist übersichtlich, effektiv und meine Finger bleiben weg vom Rechner. Außerdem benutze ich gerne Loops und die internen Traktor Effekte. Vor der Generation Traktor hatte ich neben meinen Vinyls noch einen Redsound Soundbite Sampler zum loopen. Keep it simple but rock it.

mix&scratch: Du hast noch eine sehr große Vinylsammlung in Würzburg stehen. Welche fünf Platten würdest du davon mit ins Grab nehmen?

AGENT!: Basement Jaxx – Fly Life Extra, Feinkost Paranoia – Dorn im dritten Auge, Daft Punk – Homework, Massive Attack – Blue Lines, DJ Shadow – Entroducing

AGENT! produziert seit 2008

AGENT! produziert seit 2008

mix&scratch: Wie bereitest du dich optimal auf ein Set vor?

AGENT!: Ich bereite mich selten auf ein Set vor. Mein Set entwickelt sich in Symbiose mit dem Publikum und baut sich im Laufe der Nacht auf. Klar gibt es immer 3-4 neue Tracks die ich spielen und manchmal auch testen will. Aber es gibt nie eine vorgefertigte Playlist. Ich krame gerne spontan Underground Klassiker aus meinem Repertoire und lasse mir so viel Platz für meinen künstlerischen Freiraum.

mix&scratch: Worauf achtest du bei deinen Headphones und welche Marke nutzt du hier?

AGENT!: Die Headphones sollten wenig wiegen, gut am Ohr abschließen und ein langes Kabel haben. Ich selber benutze seit Jahren den Technics RP DJ 1200 und bin sehr zufrieden.

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