Testberichte

Audio Artery „One DJ“ – Neue kreative Massstäbe

Audio Artery „One DJ“ – Neue kreative Massstäbe

30. Oktober 2014

Never change a running System!“ Diesem Leitspruch folgend, halten die meisten DJs den Programmen von Serato oder Native Instruments über ihre Karriere hinweg die Treue. Trotzdem bandelt die finnische Software-Schmiede Audio Artery, eine Tochterfirma von Voimaradio Oy, dem Hersteller der EKS DJ-Controller, mit ihrer DJ-Software One DJ an. Sie locken mit den Attributen innovativ, umfangreich und preisgünstig. Reicht dies, den eingefahrenen DJ von seinem Pfad abzubringen?

Selbst unerfahrene DJs kommmen mit der Menü-Struktur schnell zurecht

Selbst unerfahrene DJs kommmen mit der Menü-Struktur schnell zurecht

Stabilität und Zuverlässigkeit begründen neben der jahrelangen Erfahrung der DJs und der einhergehenden Bedienung im Schlaf die konkurrenzlose Marktherschafft von Serato, Traktor und Co. Wäre da nicht manch erreichte Grenze, die noch genügend Freiraum für die Entfaltung weiterer Programme bereit hält. One DJ definiert sich als modulare All-In-One-DJ-Lösung, die nicht die herkömmliche Live-Performance mit zwei Decks anvisiert. Schließlich erlaubt es die Software seinen virtuellen Arbeitsplatz und seine Sets mit in Echtzeit erstellten Edits zu bereichern. Damit kann der Anwender auch die Decks frei konfigurieren.

Einfach die Software installieren und das Auflegen intuitiv beginnen, ist nicht! Obwohl ganz oberflächlich gesehen, die Software auf den ersten Blick im Vergleich zu anderen Programmen keine markanten Unterschiede aufweist,sollte man sich beim Einrichten schon etwas Zeit nehmen. Beim ersten Start erfragt die Software zunächst den Output, ob Built-In-, externe Soundkarte oder Airplay. Der Reiter „Layouts“ führt nicht nur drei vorgeschlagene Ansichten und Zusammenstellungen der Decks auf, sondern erlaubt auch das Anlegen eigener Layouts , eine der besonderen Stärken der Software. Unter „New“ öffnet somit ein leerer Bildschirm, den es unter dem Reiter „Gear“ mit den aufgeführten Player, Effekt Rack, Mixer und Browser zu füllen gilt. Deren Anzahl und Anordnung der Komponenten unterliegt allein den Vorstellungen des Anwenders, aber auch der verfügbaren Rechenleistung. Sollten Komponenten zu viel Bildschirmplatz einnehmen oder nur spartanisch im Einsatz sein, lässt man sie auf Knopfdruck kurzfristig vom Bildschirm verschwinden.

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