Interviews

Daniel Boon – Ein Pulsschlag in BPM-Taktung

Daniel Boon – Ein Pulsschlag in BPM-Taktung

17. Dezember 2014

Über Daniel Boon braucht man eigentlich nicht viel zu erzählen. Längst hat er sich über die Berliner Grenzen hinaus in die Herzen der Technoszene gespielt. Auch als Clubbetreiber der legendären Magdalena, welche sich derzeit im Neubau befindet, und als Label-Betreiber des Imprints Neuhain gibt er den Ton an. Seine Veröffentlichungen strotzen vor Energie und Power und stehen seinen exzessiven bis treibenden Sets in nichts nach. Gerade veröffentlichte Daniel Boon auf Neuhain die EP Fallin‘ Skies mit einem spannendem Remix von Broombeck. Daniel kehrte jüngst von seiner Indien-Tour zurück und so konnten wir ihm einige Fragen stellen.

mix&scratch: Mit welchem Equipment legst du auf?

Daniel Boon: Ich spiele mit TRAKTOR SCRATCH, benutze hierbei aber die Pioneer CDJ 2000er Player als Controller. Ich benötige somit keine Soundkarte mehr, sondern kann mich direkt mit zwei USB-Kabeln an die CD-Player anschließen. Ich habe eine Zeit lang rein über TRAKTOR aufgelegt, aber ziemlich schnell gemerkt, das das ganze Sync oftmals nicht hinhaut und bei den CD-Playern kann ich wie bei Vinyl nachregeln, das gibt mir persönlich schon das Gefühl wie früher mit Vinyl aufzulegen und lässt dem ganzen seine „Seele“.

mix&scratch: Worauf achtest du bei deinen Headphones, welcher Marke vertraust du?

Daniel Boon: Ich habe Jahre lang geschlossene Kopfhörer benutzt wie den Sony MDR-700. Nun nutze ich seit über einem Jahr den TM-1 von AiAiAi, einem Hersteller aus Skandinavien. Der TM-1 hat eher eine offene Bauweise, wie beim Sennheiser HD-25. Leider bricht der TM-1 sehr schnell in der Mitte des Bügels, musste schon zweimal meinen Kopfhörer umtauschen, wenn das noch mal passiert werde ich wohl zu Sennheiser wechseln.

mix&scratch: Wie bereitest du dich optimal auf ein Set vor?

Daniel Boon: Optimaler weise stelle ich mir einen Ordner zusammen mit Tracks die ich abends spielen möchte. Höre dann meistens die letzten Monate noch mal durch und überlege welche älteren Tracks dazu passen könnten. Die Ordner gleichen dann ein wenig der „Plattentasche“ von früher, nur nicht ganz so schwer.

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