Testberichte

Omnitronic DDC-2000 – So vielseitig wie kompakt

Omnitronic DDC-2000 – So vielseitig wie kompakt

13. Juni 2016

Häufig ist man mit der Entscheidung sich einen DJ-Controller anzuschaffen für eine ganze Weile auf ein bestimmtes Setup festgelegt. Mit der Anschaffung des Omnitronic DDC 2000 erhält man einen kompakten und dennoch anschlussfreudigen DJ-Controller der sowohl in der Stand-Alone-Variante als auch im Zusammenspiel mit Mac und PC einiges zu bieten hat. Was genau erfahrt ihr im folgenden Test.

Gleich beim Auspacken des Omnitronic DDC 2000 fällt auf, dass kein Plastik-Leichtgewicht angeschafft wurde. Bei kompakten Abmessungen von 295 x 410 x 65 mm bringt der DDC 2000 drei Kilogramm auf die Waage und somit ein bisschen weniger Gewicht als ein durchschnittlicher Laptop. Alle Knöpfe und Fader sind gut verarbeitet und gliedern sich angenehm in das schwarz-metallene Top des Controllers ein. Ein (optionales) Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten. Während unseres Tests konnte der Controller allerdings alle Aufgaben mit dem mitgelieferten USB-Kabel bewältigen.

Auf der Software-Seite bietet der DDC 2000 Kompatibilität mit Traktor, Ableton Live, Serato scratch Live, Djay Pro und nahezu jeder anderen Midi-gesteuerten DJ-Software. Im Lieferumfang enthalten sind eine Version von Virtual DJ LE sowie eine One DJ Start Lizenz (Den Test zu One DJ findet Ihr hier). Auf der Seite von Steinigke findet man auch noch ein Mapping für Traktor Pro 2 und einen Asio-Treiber für geringe Latenzen unter Windows. Für unseren Test verwendeten wir eine Test-Umgebung mit einem Mac und OS X Version 10.11.3 und die mitgelieferte Virtual DJ LE Version und konnten keine Inkompatibilitäten feststellen. Alles funktionierte beim ersten Versuch.

DDC-2000 mit vielseitigen Bedienmöglichkeiten

DDC-2000 mit vielseitigen Bedienmöglichkeiten

Die schiere Menge an Eingabemöglichkeiten des Controllers schüchtert erst einmal ein. Zwei Jogwheels + fünf Fader (zwei für die Abspielgeschwindigkeit, zwei für die jeweilige Lautstärke des Kanals und ein Crossfader sind völlig normal. Sechsundfünfzig weitere Tasten (LEDs in Rot und Orange) plus neunzehn Drehregler und sechs Encoder sind aber durchaus ungewöhnlich. Im täglichen Gebrauch stellt man schnell fest, dass trotz der geringen Größe der Buttons jede Funktion, dank des großen Abstands zwischen den Tasten, sehr gut erreichbar ist. So hat man keine Probleme die Steuerelemente für Hotcues, Samples, Loops, Effekte oder die Encoder für die Songauswahl zu finden und korrekt einzusetzen. Auch der Crossfader reagiert ohne Latenz und macht einen hochwertigen Eindruck. Sollte es irgendwann doch zu Verschleißerscheinung kommen kann man den Cross-Fader mit dem Lösen von zwei Schrauben schnell und unkompliziert austauschen. Ein Ersatz-Crossfader ist zu einem sehr fairen Preis von zehn Euro bestellbar.

⇨ Auf Seite 2 gehts weiter